Bremsproblem versalzt Saisonabschluss

Oktober 28th, 2009 von Tino Güttler

FINALLAUF DER FIA-GT-MEISTERSCHAFTEN 2009 IN ZOLDER

  • Nissan GT-R nach gutem Rennbeginn nur auf den hinteren Plätzen
  • Platz acht in der GT1-Klasse
  • Neues Aerodynamikpaket zeigt Wirkung

Beim Finallauf der FIA GT Meisterschaften 2009 in Zolder musste sich der neue und bereits nach dem GT1-Reglement für 2010 vorbereitete Nissan GT-R mit einem Platz auf den hinteren Rängen begnügen. Von Startplatz acht aus konnte der Wagen mit der Startnummer 35 streckenweise zwar einmal mehr mit einer sehr guten Performance überzeugen; Probleme an der Bremsanlage warfen das Team jedoch weit zurück. Trotz des enttäuschenden Saisonabschlusses zeigte das Rennauto im Qualifying wie im Rennen großes Potenzial und eine starke Leistung. Nissan Motorsport und das kooperierende Team Gigawave MotorSport sammelten zudem wertvolle Erkenntnisse über das neue Aerodynamikpaket, das den Abtrieb auf der Hinterachse steigern soll.

Von Platz acht aus übernahm der Deutsche Michael Krumm auf Slicks den Startstint des auf zwei Stunden angesetzten Rennens. Über Nacht hatten die Nissan-Mechaniker noch einige kleinere Änderungen am Setup vorgenommen, die die Fahrer nach dem Qualifying vom Vortag angeregt hatten. Die neuen Einstellungen zeigten auch die gewünschte Wirkung und Krumm schob sich zwischenzeitlich sogar auf Platz vier vor. In Runde 33 steuerte der Deutsche die Boxenstraße an und übergab das Steuer an seinen Partner Darren Turner. Vollgetankt und mit neuen Reifen versehen, reihte sich der Brite anschließend auf Rang neun wieder ins Feld ein und machte sich wie sein Teampartner zuvor daran, die Wettbewerber zu überholen. Doch ein Problem an der Bremsanlage stoppte die Fahrt frühzeitig. Der Defekt wog so schwer, dass das Team das Auto an die Box zurückrufen musste und der GT-R weit zurückgeworfen wurde.

„Wir haben eine Reifendruckanzeige im Auto, die einen unnatürlichen Druckanstieg im linken Hinterrad signalisierte“, schildert Turner den Vorfall. „Ich begann, mir Sorgen zu machen. Wie sich herausstellte, erhitzte sich aufgrund von Problemen an der Bremsanlage das komplette Rad und der Reifendruck stieg an. Nachdem wir beim unplanmäßigen Boxenstopp Bremssattel und -scheiben gewechselt hatten, war alles wieder im grünen Bereich und ich konnte wieder an die guten Rundenzeiten anknüpfen. Aber wir hatten zuviel Zeit verloren, sodass das Resultat nicht unseren Erwartungen entsprach.“

Rund 24 Minuten benötigten die Nissan-Mechaniker für die Reparaturen, und als das Fahrzeug wieder zurück auf die Strecke ging, blieben Turner nur rund 20 weitere Rennminuten. Zum Schluss musste sich das Team mit einem achten Platz in der GT1-Klasse zufrieden geben.

„Das Auto hat wieder einen Sprung nach vorn gemacht“, so Michael Krumm nach dem Rennen. „Dementsprechend enttäuscht waren wir, als sich der Bremsdefekt einstellte. Wir haben das Problem identifiziert und schnell behoben, sodass es in Zukunft nicht wieder auftreten wird.“

Yasuharu Kamei, Team-Leiter Nissan Motorsport, kommentierte das Rennen wie folgt: „Mit dem Ergebnis sind wir nicht zufrieden. Seit dem Shakedown haben wir kein Problem dieser Art erlebt. Dennoch konnten wir das neue Aerodynamikpaket im Renneinsatz testen. Mit der tatkräftigen Unterstützung unseres Partners Gigawave MotorSport ist der GT-R während der letzten Monate kontinuierlich verbessert worden. Wir blicken deshalb auch hoffnungsvoll auf die bevorstehende erste volle Saison der FIA-GT1-Weltmeisterschaften.“

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Chiptuning für Nissan 370Z

Oktober 21st, 2009 von Tino Güttler

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass nach einigen Monaten harter Arbeit ab sofort die Möglichkeit besteht, die Steuergeräte des Nissan 370Z mit der Steuergerätenummer 1EL4A und 1EL5A zu optimieren.

Dies beinhaltet u.a.

  • Aufhebung der Vmax Sperre (Serie: 250 km/h)
  • Optimierung der elektronischen Drosselklappensteuerung für ein direktes Ansprechverhalten
  • Änderung des Drehzahlbegrenzers
  • Änderung der Leerlaufdrehzahl
  • Änderung der Langzeit-Lambdakorrektur, welche Leistungssteigerungen von Ansaugsystemen oder Auspuffanlagen kompensiert

Der Preis für diese Änderungen beträgt bei CTD-Germany unschlagbare 649 Euro. Individuelle Abstimmungen, sowie Leistungsmessungen auf einem Rollenprüfstand, sind ebenfalls möglich.

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Nissan 370Z Roadster weckt Sehnsucht nach dem nächsten Frühling

Oktober 21st, 2009 von Tino Güttler

370Z ROADSTER STARTET IM MÄRZ 2010

  • Klassischer Roadster mit elektrischem Stoffverdeck und 328 PS
  • Versionen mit 6-Gang-Schalt- und 7-Gang-Automatikgetriebe
  • Zu Preisen ab 41.390 Euro beginnt am 26. Oktober schon der Vorverkauf

Der Herbst neigt sich in Europa gerade dem Ende zu – da macht Nissan schon wieder Lust auf den nächsten Frühling! Denn rund ein Jahr nach dem Start des 370Z Coupés geht im März nächsten Jahres auch die Roadster-Version in den Verkauf – wie schon beim Vorgänger mit einem hochwertigen Stoffverdeck, das sich auf Knopfdruck in nur 20 Sekunden und nunmehr komplett automatisch hinter den Sitzen versenken lässt. Beim 350Z Roadster musste das Verdeck noch zunächst manuell entriegelt werden, ehe die Verwandlung zum Cabrio per Knopfdruck begann.

Die Preise für den 243 kW/328 PS starken Wirbelwind beginnen bei 41.390 Euro für die Version mit manuellem Sechsganggetriebe und schwarzen Stoffsitzen. Zusätzlich haben Kunden die Alternative der 44.490 Euro teuren PACK-Version mit Lederausstattung, beheiz- und kühlbaren Sitzen sowie einem BOSE® Sound System. Erstmals in Europa für den Roadster zu ordern ist – nur in Kombination mit dem PACK-Paket und zu einem Aufpreis von 2.100 Euro – eine in der Charakteristik eines Handschalters abgestimmte Siebenstufen-Automatik.

Auch der offene 370Z sieht ungemein gut aus
Die Designer des neuen 370Z Roadsters legten großen Wert darauf, beim offenen Z die sprungbereite Silhouette und die klassischen Sportwagen-Proportionen des Coupés beizubehalten. Und ohne Frage sieht die Open-Air-Variante sowohl mit geschlossenem wie offenem Verdeck gleich aufregend aus. Der im Vergleich zum Coupé etwas flachere Windschutzscheibenrahmen und das aerodynamisch abgerundete, sanft abfallende Heck betonen die Dynamik des 370Z Roadsters optimal. Ist das Softtop im Kofferraum verstaut, sorgt eine in Wagenfarbe lackierte Verdeckkasten-Klappe für einen sauberen Abschluss. Zugleich leiten zwei aerodynamisch ausgefeilte „Höcker“ den Luftstrom verwirbelungsfrei in Richtung des spoilerlosen Hecks.

Die für ein offenes Fahrzeug unverzichtbaren Karosserie-Verstärkungen nahm Nissan beim neuen 370Z vor allem im Bereich der A-Säulen und Türschweller vor. Wie beim Coupé bestehen Motorhaube, Türen und Kofferraumklappe aus Aluminium.

Stoffverdeck erhielt leicht vergrößertes Glasfenster
Das mehrlagige Stoffdach erhielt ein im Vergleich zum Vorgänger leicht vergrößertes und selbstverständlich beheizbares Glasfenster. Auch die Form und Position des gläsernen Windschotts – es ist zwischen den beiden fest montierten Überrollbügeln angebracht – hat Nissan weiter optimiert. Folge sind weiter reduzierte Turbulenzen bei zügiger Offen-Fahrt.

Das Verdeck öffnet und schließt wahlweise über einen Druckknopf auf der Mittelkonsole oder die an der Fahrertür angebrachte Taste des Intelligent-Key-Systems. So lässt sich die Kapuze des 370Z Roadsters – publikumswirksam – auf Wunsch auch von außen öffnen.

3,7-Liter-V6 entgiftet nach kommender Euro-5-Abgasnorm
Angetrieben wird der 370Z Roadster vom gleichen 3,7-Liter-V6, der auch das Coupé antreibt. Im Zuge der Umstellung auf die ab 2010 bindende Euro-5-Norm leistet der Motor mit 243 kW/328 PS nur drei PS weniger als das bisherige Euro-4-Aggregat. Unverändert blieb dagegen das maximale Drehmoment von 366 Nm bei 5.200/min.

Die Preise für den 370Z Roadster beginnen bei 41.390 Euro für die Version mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Schon dieser Wagen steht ab Werk auf 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen im für den Roadster exklusiven Zehnspeichen-Design. Ebenfalls serienmäßig sind vierfach elektrisch verstellbare Sitze, ein CD-Player mit vier Lautsprechern und AUX-Anschluss, eine Lenkradfernbedienung, eine Bluetooth®-Schnittstelle, Regen- und Lichtsensor, das schlüssellose Zugangs-System Intelligent Key, eine Start/Stopp-Taste anstelle eines konventionellen Zündschlosses, ABS, EBD und Brems-Assistent, ESP, Klimaautomatik, Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer, LED-Heckleuchten, elektrische Fensterheber sowie insgesamt sechs Airbags.

PACK-Version mit schwarzem Leder und BOSE®-Sound
Im 44.490 Euro teuren 370Z Roadster PACK kommen zusätzlich ab Werk ein BOSE® Audio System, neu entwickelte „Air Seats“ – über Drehregler auf der Mittelkonsole zugleich beheiz- wie kühlbar – eine Schaltpositions-Anzeige, eine Sitzheizung, schwarze Lederpolster und eine Cruise Control mit Geschwindigkeitsbegrenzer hinzu. Als Bonbon für sportliche Fahrer spendiert Nissan obendrein die Synchro Rev Control. Sie nimmt über ein kurzes Zwischengasmanöver automatisch eine optimale Drehzahlanpassung beim Hoch- und Runterschalten vor – besser, als es die Hacke-Spitze-Technik eines noch so versierten Piloten könnte. Ein Berganfahrassistent erleichtert das Losfahren an Steigungen, indem die Bremsen noch einige Sekunden lang festgehalten werden.

Wer den 370Z Roadster PACK noch weiter aufwerten will, kann dies mit 19 Zoll großen RAYS-Felgen (im identischen Design wie die für das Coupé) und Ledersportsitzen in Bordeaux-Rot samt farblich darauf abgestimmtem Verdeck tun. Das neu für den Modelljahrgang 2010 des 370Z ins Programm genommene Navigationssystem (2.400 Euro) besticht durch die Bedienung via Touchscreen, ein noch höher auflösendes 7-Zoll-Display, verbessertes Kartenmaterial sowie zahlreiche Info- und Entertainment-Schnittstellen. Das Kartenmaterial ist statt auf einer DVD auf einer 40 GB großen Festplatte (HDD) gespeichert, die um ein 9,6 GB großes Speichermedium für Musiktitel ergänzt wird.

Eine Automatik, die sich wie ein Handschalter verhält
Der 350Z Roadster war – anders als in Nordamerika – in Europa bislang ausschließlich mit Handschaltgetriebe erhältlich. Für den neuen 370Z Roadster PACK bietet Nissan nun erstmals optional das auch im Coupé eingesetzte Siebenstufen-Automatikgetriebe seines japanischen Tochterunternehmens JATCO an. Das Ziel der Ingenieure war eine Automatik, die sich wie ein Handschaltgetriebe fährt.

In der Tat operiert der neue Selbstschalter im manuellen Fahrprogramm wie ein kupplungsloses Handschaltgetriebe. Vor allem, weil die Gänge je nach Präferenz auch sequenziell mit Schaltwippen am Lenkrad gewechselt werden können. Die automatische Anpassung der Drehzahl beim Herunterschalten (DRM – Downshift Rev Matching) steigert die Lebhaftigkeit weiter. Weil die Wandler-Überbrückungskupplung schon gleich nach dem Anfahren ihre Arbeit aufnimmt, überwiegt ohnehin das Gefühl, eher einen Sportwagen mit Handschaltung zu bewegen. Der speziell für heckgetriebene Fahrzeuge von Nissan entwickelte 7-Stufen-Automat ist darüber hinaus adaptiv ausgelegt und passt so seine Schaltkennfelder dem individuellen Fahrstil an.

Kratzfester Klarlack mit Selbstheilungskräften
Neben der Lackierung „Vibrant Red“ haben Kunden des 370Z Roadsters und PACK Roadsters die Wahl zwischen sechs Metallic- und Mineraleffektlackierungen – alle mit dem von Nissan entwickelten Scratch Shield Paint. Das Geheimnis dieses kratzfesten Klarlacks mit Selbstheilungskräften sind hochelastische Kunstharze, die aufgrund ihrer Elastizität oberflächliche Beschädigungen ausgleichen können. Auch in Waschstraßen macht sich die innovative Technik bezahlt: Hier ist die Abnutzung 80 Prozent geringer als bei herkömmlichen Beschichtungen.

Wer nicht bis zum nächsten Frühjahr warten will, sollte sich den 26. Oktober rot im Kalender anstreichen: Denn dann beginnt bereits der Vorverkauf für den offenen Nissan 370Z.

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