Franzose gewinnt GT Academy 2010

April 26th, 2010 von Tino Güttler

VOM VIDEOSPIELER ZUM RENNFAHRER

  • Jordan Tresson nimmt am europäischen GT-Cup teil
  • 420 PS starker Nissan 370Z GT4 als Einsatzwagen
  • Erstes Rennen am 2. Mai 2010 bei Saisoneröffnung in Silverstone

Jordan Tresson steht als Gewinner der GT Academy 2010 fest. Der 21-jährige Franzose konnte ein kurzes Kopf-an-Kopf-Rennen auf der neuen Grand Prix-Strecke in Silverstone gegen seinen Freund und Rivalen Luca Lorenzini für sich entscheiden. Die beiden absolvierten jeweils fünf fliegende Runden im 420 PS starken Nissan 370Z GT4-Rennwagen, den Tresson nun im Rahmen der Europäischen GT Cup-Serie 2010 fahren wird.

Die Bekanntgabe des Sieges von Tresson ist der Höhepunkt des internationalen GT Academy-Wettbewerbs, der im Dezember 2009 mit den Online-Zeitfahren in 17 Ländern seinen Anfang nahm. Mehr als 1,2 Millionen Nutzer luden die Spezialversion des Gran Turismo-Spiels auf ihre PlayStation®3 herunter, um teilzunehmen. Die schnellsten 20 Fahrer aus jedem Land kämpften im Anschluss daran um die Chance, sich für das fünftägige internationale Finale, dem GT Academy-Trainingslager in Silverstone, zu qualifizieren.

Insgesamt 18 Fahrer schafften den Sprung nach Silverstone und Jordan und Luca wurden durch die Jury, die sich aus Johnny Herbert, Eddie Jordan, Sabine Schmitz und Rob Barff zusammensetzte, letztlich als die beiden Besten des Academy-Jahrgangs 2010 auserkoren. Sechs Wochen lang nahmen die beiden Kontrahenten daraufhin an den Wochenenden an diversen GT Academy Club-Rennen in Großbritannien teil, um sich für eine internationale C-Rennlizenz zu qualifizieren. Beide Fahrer sicherten sich ihre Lizenzen am vergangenen Wochenende und machten sich sogleich auf nach Silverstone zum letzten Ausscheidungsrennen. Hier sollte sich dann zeigen, wer von den beiden der wahre Champion der diesjährigen GT Academy ist.

Als erstes war Luca Lorenzini an der Reihe und es erwischte ihn gleich in der Hochgeschwindigkeitskurve Woodcote, wo er von der Strecke abkam. Mit einem Rückstand, aber glücklicherweise ohne Schäden konnte er das Rennen trotz seines Ausflugs neben die Strecke fortsetzen. Jordan Tresson hingegen musste sich bis nach der Mittagspause gedulden, bevor er das Steuer des eindrucksvollen, leuchtend gelben 370Z in die Hand nehmen durfte. Der coole Franzose lieferte eine Reihe schneller Runden ab, die dem PlayStation Nissan-Teamchef Bob Neville die Entscheidung dann letztlich leicht machten und Jordan den Gesamtsieg bescherten.

Finalist Jordan Tresson in voller Euphorie: „Ich hatte nicht im Traum damit gerechnet, dass ich es bis hierher schaffen würde, als ich mich letzten Dezember an meine PlayStation gesetzt habe“, sagte ein hellauf begeisterter Jordan Tresson, Student an der lothringischen Universität in Villers La Montagne im Bereich Automobiltechnik. „Es ist einfach traumhaft. Eine ganze Rennsaison in der GT4-Serie zu fahren – das ist einfach unglaublich. Vielen Dank an Nissan und PlayStation, die das möglich machen. Ich wollte an meine Chance glauben, und ich wusste, dass ich meine Sache letztes Wochenende in Snetterton gut gemacht habe, aber ganz sicher kann man sich nie sein.“

„Ich glaube, wir haben hier einen echten Rennfahrer gefunden“, sagte RJN Motorsport-Chef Neville. „Mit Jordan kann man wunderbar zusammenarbeiten. Er hört zu, er lernt, er gibt gutes Feedback und macht das, was wir ihm auftragen. Und es steckt viel Power in ihm und dazu richtig gute Rennfahrer-Gene. Ich erwarte, dass er in den Rennen mit Alex Buncombe im Rahmen des GT4 Cup sehr viel lernen und immer schneller werden wird. Der 370Z sieht sehr gut aus, und ich bin davon überzeugt, dass wir vor einem erfolgreichen Jahr stehen.“

Tresson wird sein erstes Rennen im GT4 Europacup beim Eröffnungsrennen in Silverstone am 2. Mai bestreiten. Sein weiterer Weg kann über verschiede Plattformen verfolgt werden:
www.facebook.com/GTAcademy
http://eu.gran-turismo.com
www.twitter.com/GTAcademy
www.youtube.com/gtacademy2010

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Nissan offizieller Ausrüster der FIA-GT1-WM

April 15th, 2010 von Tino Güttler

SAISONSTART AM SAMSTAG IN ABU DHABI

  • Nissan stellt bei allen zehn WM-Läufen das Safety Car
  • Vertrag mit Promotor SRO beinhaltet Option auf die Saison 2011
  • Nissan mit vier 600-PS-starken GT-R vertreten

Nissan ist offizieller Fahrzeugausrüster der am kommenden Wochenende beginnenden FIA-GT1-Weltmeisterschaft. Der mit dem Promotor SRO Motorsports Group geschlossene Vertrag sieht die Bereitstellung von vier Fahrzeugen pro Rennwochenende vor. Darunter ist ein speziell präpariertes Modell, das bei allen zehn Läufen der erstmals ausgetragenen Serie als Safety Car in Aktion treten wird. Das in London unterzeichnete Abkommen mit dem Organisator der in Deutschland von Sport1 (ehemals Deutsches Sport Fernsehen DSF) live übertragenen Meisterschaft beinhaltet auch eine Option auf die Saison 2011.

Stephane Ratel, CEO von SRO, sagt: „Von den allerersten Diskussionen über eine GT1-WM gehörte Nissan zu den stärksten Befürwortern und unterstützte die Idee zur neuen Rennserie auch in der Folgezeit. Wir sind daher sehr froh, dass wir diesen Vertrag geschlossen haben. Er gibt Nissan die Möglichkeit, neben den auf den Rennstrecken präsenten GT-R auf einer globalen Bühne sein sportliches Produktprogramm darstellen zu können. Der Nissan GT-R ist eine weltweit bewunderte Sportwagen-Ikone und wir freuen uns sehr darauf, diesen Wagen auf WM-Niveau antreten zu sehen.”

Die von der Weltmotorsportbehörde FIA erstmals auf den Status einer Weltmeisterschaft angehobene GT-Serie wird 2010 zehn Länder auf vier Kontinenten bereisen. Am Start sind neben Nissan so legendäre Sportwagenmarken wie Aston Martin, Corvette, Lamborghini, Maserati sowie der „GT“ von Ford.

Auftakt zur Premierensaison ist am Samstag (17. April 2010) auf dem futuristischen Yas Marina Circuit in Abu Dhabi. Schon das Qualifikationsrennen wird auf Sport1 von 13:55 – 15:00 Uhr live übertragen; das Hauptrennen – in dem sich Sport1 nach zehn Minuten Renndauer live einblendet – folgt in der Zeit von 17:55 bis 18:45 Uhr.

Nissan nimmt mit zwei werksunterstützten Privatteams an der WM teil. Das britische Sumo Power Team tritt mit der deutsch/britischen Paarung Michael Krumm/Peter Dumbreck sowie dem rein englischen Duo Jamie Campbell-Walter/Warren Hughes an. Für das Swiss Racing Team greifen Karl Wendlinger (Österreich)/Henri Moser (Schweiz) sowie Max Nilsson (Schweden) und der Le Mans-Sieger von 2004, Seji Ara (Japan) ins Lenkrad der 600 PS starken Nissan GT-R. Die Saison 2010 markiert die Rückkehr von Nissan in ein offizielles FIA-WM-Championat nach einer über 20-jährigen Pause.

Soichi Miyatani, Präsident der Nissan-Motorsportabteilung NISMO: „Für Nissan ist die FIA GT1 WM eine höchst aufregende Sache. Zu sehen, wie unser GT-R auf der Rennstrecke gegen andere berühmte Marken antritt, wird sehr spektakulär. Dank der starken globalen TV-Präsenz sind wir davon überzeugt, dass dieses Engagement das Renommee unserer Hochleistungs-Sportwagen weiter stärken wird. Zugleich wird es uns gelingen, auch abseits der Rennstrecke die Marke Nissan positiv aufzuladen.”

Weitere Informationen zur FIA GT-Weltmeisterschaft über Mark Thursfield, Telefon 0044-7780- 991975 oder mark@sro.co.uk Weitere Informationen über Nissan in der FIA GT1 WW über Lindsay Morle 0044-7971 481078 oder lindsay@morle.com

Über Nissan
Die 1931 in Yokohama (Präfektur Kanagawa) gegründete Nissan Motor Company betreibt aktuell weltweit 31 Produktionswerke, fünf Designstudios sowie 24 Forschungs- und Entwicklungscenter. Zugleich ist das Unternehmen in rund 190 Ländern mit eigenen Händler- und Servicebetrieben vertreten. Das Produktportfolio unter den Markennamen Nissan und Infiniti umfasst neben Personenwagen auch Pick-ups, SUVs und leichte Nutzfahrzeuge. Zum Jahresende 2009 beschäftigte Nissan weltweit 151.430 Menschen.

Die hohe technische Kompetenz und Innovationsfreude des Unternehmens fand seit jeher Ausdruck im internationalen Motorsport. Nissan blickt auf eine mittlerweile 70-jährige Rennsportgeschichte zurück, die vom Rallyesport über Tourenwagenrennen sowie Einsätze bei den 24 Stunden von Le Mans und Daytona nahezu alle wichtigen Motorsportdisziplinen abdeckt.

Dieser Wettbewerbsgedanke spiegelt sich in Straßensportwagen wie dem ikonischen Z, der legendären Skyline-Linie und allen voran dem GT-R wider. Allesamt Autos, welche die Passion Nissans beim Bau von High Performance-Produkten ausdrücken.

Weitere Informationen zu den Motorsport-Aktivitäten unter www.nissan-motorsports.com

Über die FIA GT1-WM
Die FIA GT1 ist nach der Formel 1 sowie der Rallye- und Tourenwagen-WM die erst vierte von der FIA mit einem Weltmeisterschafts-Status bedachte Serie. Nach dem Auftaktrennen auf dem Yas Marina-Kurs in Abu Dhabi zieht der GT1-Zirkus auf die klassischen europäischen Grand Prix-Strecken von Silverstone, Spa-Francorchamps und den Nürburgring. Es folgen der Lauf in den Straßen von Durban (Südafrika), ehe zwei Rennen in Südamerika (Interlagos/Brasilien und San Luis/Argentinien) die Saison abschließen.

Über die SRO Motorsports Group
SRO hat sich auf die Vermarktung und Organisation von Motorsport-Serien spezialisiert; die Organisation unterhält Büros in London, Paris, Belgien, Deutschland und eine Partnerschaft in Lateinamerika. In den 90er Jahren trug SRO maßgeblich zur Renaissance der GT-Rennen bei, hat seine Aktivitäten aber mittlerweile breiter gestreut.

Aktuell vermarktet SRO neun Meisterschaften und Serien. Dazu zählen neben der FIA GT1-WM die europäischen Serien für GT2- und GT3-Fahrzeuge, der GT4-Europa-Cup, die französische und britische GT-Meisterschaft, die internationale englische Formel 3-Serie, die ADAC Masters in Deutschland und die GT 90′s Revival Serie. Des Weiteren agiert SRO als Partner der Le Mans-Serie sowie der brasilianischen GT3-Meisterschaft und hat Franchise-Abkommen mit den GT4-Serien in Belgien und den Niederlanden.

Der Franzose Stephane Ratel ist CEO von SRO, er stützt sich auf ein wachsendes Team aus festen und freien Mitarbeitern, die weltweit tätig sind. Unterstützung erfährt SRO neben der FIA durch zahlreiche nationale Motorsportbehörden und -verbände.

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GT-R knapp am Podium vorbei

April 7th, 2010 von Tino Güttler

2. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

  • Matsuda/Quintarelli mit Platz vier beste Nissan-Crew
  • Motoyama nach unverschuldeter Kollision früh aus dem Rennen
  • De Oliveira/Yasuda halten Platz zwei in der Tabelle

Beim zweiten Lauf zur japanischen Super-GT-Meisterschaft musste sich Nissan am Ostersonntag als beste Platzierung mit einem vierten Platz von Tsugio Matsuda und Ronnie Quintarelli zufrieden geben. Am Ende trennte das japanisch/italienische Duo im blauen Calsonic Impul-GT-R nur 0,5 Sekunden von einem Platz auf dem Treppchen. Deutlich schlechter erging es den anderen Nissan-Crews: de Oliveira/Yasuda, Sieger des Auftaktrennens in Suzuka, landeten mit 40 Kilo Zusatzgewicht diesmal mit Platz zwölf außerhalb der Punkteränge. Satoshi Motoyama im Werks-GT-R war bis zur 13. Runde bereits vom anfänglichen Platz sechs bis auf Position neun zurückgefallen, ehe ihn in der 16. Runde ein Honda von hinten anstieß und in die Mauer beförderte. Der Übeltäter erhielt zwar für das Foul eine Strafe aufgebrummt – was den havarierten GT-R aber auch nicht wieder flott machen konnte.

Etwas Trost gab es für Nissan lediglich in Gestalt des tadellosen Ergebnisses in der von reinen Privatteams bestrittenen Unterklasse GT300 (Fahrzeuge bis maximal 300 PS): Hier siegte der Nissan Z von Naoki Yokomito/Tsubasa Abe; ein weiterer Z mit Kazuki Hoshino/Masataka Yanagida machte mit Platz drei den Erfolg komplett.

Kommentar der Vierplatzierten Nissan-Fahrer:
Tsugio Matsuda: „Ich wollte unbedingt noch am Lexus vorbei, aber es gab einfach keine Überholmöglichkeit auf dem winkligen Kurs. Wir sehen dieses Rennen als unseren Auftakt der Saison und peilen ab nun auch Podiumplätze an. Es war insgesamt schon etwas frustrierend heute.“

Ronnie Quintarelli: „Unser GT-R hatte die Performance für ein besseres Ergebnis. Daher sind wir schon enttäuscht, nicht wenigstens noch ein Top 3-Ergebnis erreicht zu haben. Beim nächsten Rennen in Fuji werden wir sicher stärker sein.“

Ergebnisse

300 km von Okayama

Distanz: 82 Runden à 3,703 km = 303,646 km
Zuschauer: 16.000
Wetter: sonnig, 16 Grad

1. Kogure/Duval Honda HSV-010 2h02.26,084
2. Tachikawa/Lyons Lexus SC430 11,800 Sek. zur.
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430 14,209 Sek. zur.
4. Matsuda/Quintarelli Nissan GT-R 14,712 Sek. zur.
5. Ito/Wirdheim Lexus SC430 45,741 Sek. zur.
6. Firman/Ide Honda HSV-010 48,666 Sek. zur.
7. Kaneishi/Tsukakoshi Honda HSV-010 57,285 Sek. zur.
8. Izawa/Yamamoto Honda HSV-010 1.11,673 Min. zur.
9. Ishiura/Oshima Lexus SC430 1 Rd. zur.
10. Couto/Hirate Lexus SC430 1 Rd. zur.
……
12. de Oliveira/Yasuda Nissan GT-R 1 Rd. zur.
Meisterschaftsstand nach zwei von neun Läufen:
1. Ito/Wirdheim Lexus SC430 21 Punkte
2. de Oliveira/Yasuda Nissan GT-R 20
Kogure/Duval Honda HSV-010 20
4. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430 19
5. Tachikawa/Lyons Lexus SC430 17
6. Izawa/Yamamoto Honda HSV-010 14
7. Matsuda/Quintarelli Nissan GT-R 8
Kaneishi/Tsukakoshi Honda HSV-010 8
9. Couto/Hirate Lexus SC430 7
Ishiura/Oshima Lexus SC430 7
11. Firman/Ide Honda HSV-010 5
12. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 3
13. Michigami/Nakayama Honda HSV-010 1

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