TuningDay Rheinberg – Review

Mai 25th, 2010 von Tino Güttler

Am Sonntag den 23.05. war es endlich soweit, der TuningDay Rheinberg im Gewerbegebiet Winterswick. Kurz nach 8 Uhr waren die ersten Teilnehmer bereits vor Ort. Die grosse Masse kam  gegen 10:30 Am frühen Nachmittag waren die Kapazitäten des Geländes auf Grund der extrem vielen Nachmeldungen erschöpft. Wir hatten einen guten Mix von Fahrzeugen auf dem Platz, der auch viele Besucher aus Rheinberg und Umgebung anlockte.

Sicher waren unsere beiden GoGo’s Lucy und Kim eines der optischen Highlights an diesem TuningDay. Die beiden durften sich auf dem Ampire Show-PickUp von Car & Audio aus Hannover bei bestem Wetter austoben und ihre Gelenkigkeit demonstrieren.

Das Nissan HighPerformanceCenter Bochum hat den interessierten Teilnehmern die Sportwagen von Nissan präsentiert. Der Nissan GT-R R35 und der Nissan 370Z stießen dabei auf reges Interesse.

Auf Grund der vielen Nachmeldungen für den Show & Shine Wettbewerb hat die Bewertung der Fahrzeuge sowie die Auswertung geringfügig länger gedauert als geplant. Gegen 17:40 Uhr konnten dann die begehrten Pokale an die stolzen Gewinner ausgehändigt werden. Leider waren zu diesem Zeitpunkt viele Teilnehmer mit Pokalchance nicht mehr anwesend, sodass die Nächsten nachgerückt sind.

Wir haben bereits viel positives und auch etwas negatives Feedback zu diesem 1. TuningDay in Rheinberg bekommen und werden dieses für den 2. TuningDay Rheinberg berücksichtigen. Wir würden uns freuen, wenn Teilnehmer oder Besucher hier in diesem Blog Ihre Meinung dazu äussern könnten.

Daten und Ergebnisse zum TuningDay Rheinberg:

Anwesende Fahrzeuge:

  • 7x Audi
  • 2x BMW
  • 2x Cadillac
  • 1x Daihatsu
  • 1x Dodge
  • 1x Ferrari
  • 6x Fiat
  • 2x Ford
  • 7x Mazda
  • 1x Mercedes
  • 26x Nissan
  • 1x Opel
  • 1x Porsche
  • 2x Seat
  • 1x Skoda
  • 20x VW

Gesamt: 81 Fahrzeuge

Pokalergebnis Kategorie Best of Euro

  1. Erol Y. mit Audi TT (145 von 260 Punkte)
  2. Christoph S. mit Audi A4 (127 von 260 Punkte)
  3. Andreas C. mit Fiat Cinquecento (114 von 260 Punkte)
  4. Marco Z. mit VW Bora (112 von 260 Punkte)
  5. Michael P. mit Ford Escort (109 von 260 Punkte)

Pokalergebnis Kategorie Best of Japan

  1. Steven A. mit Nissan 350Z (179 von 260 Punkte)
  2. Manuela R. mit Mazda MX-5 (75 von 260 Punkte)
  3. André H. mit Nissan 350Z (73 von 260 Punkte)
  4. Richard B. mit Mazda MX-5 (66 von 260 Punkte)

Pokalergebnis Kategorie Best of Hifi

  1. Ivonne G. mit BMW E46 Compact (61 von 100 Punkte)

Pokalergebnis Kategorie Best of Performance

  1. Frank B. mit Nissan 350Z (63 von 100 Punkte)

Pokalergebnis Kategorie Best of Show

  1. Steven A. mit Nissan 350Z (179 von 260 Punkte)

Leider sind bereits vor Auswertung und Pokalvergabe einige potenielle Anwärter abgereist. Weitere Bilder folgen.

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Ring frei für Runde vier

Mai 10th, 2010 von Tino Güttler

38. ADAC ZURICH 24H-RENNEN AM NÜRBURGRING (13. BIS 16. MAI 2010)

  • Nissan und AUTO ZEITUNG mit dem 390 PS starken 370Z GT4 am Nürburgring
  • Fahrerquartett: Kurt Thiim, Michael Krumm, Alex Buncombe und Holger Eckhardt
  • Attraktives Nissan-Rahmenprogramm auf dem ring°boulevard

Die vierte Teilnahme des Gemeinschaftsteams von Nissan und der „AUTO ZEITUNG“ beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht unmittelbar bevor. Wenn am Samstag, den 15. Mai, um 15.00 Uhr der Startschuss zur 38. Ausgabe des Klassikers fällt, wird eine weiterentwickelte Variante des 370Z-Vorjahreswagens in die „Grüne Hölle“ geschickt. Motor, Getriebe und Elemente der Karosserie des 370Z stammen von der Nissan-Motorsportabteilung NISMO. Anders als auf den Bildern zu sehen, wird der japanische Sportwagen dann in einer aggressiven Rennlackierung in mattschwarz/orange auf Zeitenjagd gehen.

Eingesetzt wird der Nissan 370Z GT4 von den englischen Nissan-Spezialisten von RJN Motorsport (www.rjnmotorsport.com). Unterstützung erfährt das Team um Leiter Bob Neville dabei von der Nordschleifen-erfahrenen Mannschaft Digi-Tec (www.digi-tec.de) aus Marl. Der Wagen mit der Nummer 64 startet am Nürburgring in der Klasse SP7 und verfügt im Renntrimm über einen 3,8 Liter großen NISMO-V6-Motor mit rund 390 PS. Zentrale Komponenten stammen von Zulieferern wie Bilstein (Fahrwerk), BBS (Felgen) und Hella (Lichtanlage). Weitere Partner sind Eberspächer, Cobra und die Nissan Bank.

Das Fahrerquartett: Ins Cockpit des Nissan 370Z GT4 klettern in diesem Jahr vier ausgewiesene Rennprofis. Wieder mit an Bord sind die Vorjahresfahrer Alex Buncombe, Kurt Thiim und Holger Eckhardt. Neu zum Team hinzu stößt der Nissan-Werksfahrer und Japanische Super GT-Veteran Michael Krumm.

Alex Buncombe ist mit 28 Jahren jüngster Fahrer der Mannschaft und startet seit 2008 im FIA GT4 European Cup. Dort holte er bisher zehn Siege und wurde zweimal Zweiter in der Gesamtwertung. Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring nimmt er nun zum dritten Mal in Angriff.

Das erste Mal in die Grüne Hölle überhaupt wagt sich Michael Krumm. Der 40-Jährige ist jedoch alles andere als grün hinter den Ohren, denn nach rund elf Jahren als Werksfahrer in der japanischen Super GT-Serie verlegte der Schwabe für 2009 seinen Schwerpunkt nach Europa und kämpft in diesem Jahr mit einem brandneu aufgebauten Nissan GT-R in der FIA GT1 Serie um die WM-Krone.

Der Haudegen mit der zweifelsfrei größten Erfahrung im Team ist Kurt Thiim. Der Däne fährt seit 1978 Rennen und ist immer noch einer der Schnellsten am Steuer des 370Z Teams. Er wurde 1984 deutscher Formel-3-Meister und gewann 1986 die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft. Von 1988 bis 1997 gehörte Thiim zum Fahrerkader von Mercedes. Zudem startete er im Supertourenwagen Cup (STW), in der V8 Star, beim Langstreckenpokal auf dem Nürburgring und mit einer Corvette in der GT2-Klasse der LMS.

Seit Beginn des Gemeinschaftsprojekts dabei und eine der treibenden Kräfte ist Holger Eckhardt. Der Redakteur der AUTO ZEITUNG kennt die Nordschleife auch bei Nacht und fährt dieses Jahr sein elftes 24-Stunden-Rennen – das vierte Mal im Nissan-Z.

Nissan verstärkt Engagement am Nürburgring – das Rahmenprogramm
Sound vom Plattenteller, Live-Bands, Gewinnspiele und weitere Performances moderiert vom DMAX-Checker Alex Wesselsky bringen die Stimmung um die Nissan-Bühne auf dem ring°boulevard des Nürburgrings zum Kochen. Neben der Live-Show präsentiert das Unternehmen am Samstag und Sonntag auf dem Gelände um den Kletterpark eine beeindruckende Reihe an automobilen Schmuckstücken – darunter einen 240Z Baujahr 1972, einen 350Z GT4, einen GT-R Spec-V, den GT-R für Nürburgring Co-Pilotenfahrten, das Ring-Feuerwehrfahrzeug GT-R Rapid Response, einen 370Z Black Edition sowie die Serienversionen des 370Z Roadster und des GT-R.

Berichterstattung: Aktuelle Informationen über den Verlauf des 24-Stunden-Rennens, spektakuläre Onboard-Videos, interessante Interviews sowie eine umfangreiche Fotogalerie sind nachzulesen unter www.autozeitung.de und in der nächsten Ausgabe der AUTO ZEITUNG. Weiterer Media-Partner ist in diesem Jahr der TV-Sender DMAX.

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Nissan GT-R siegt sensationell in Silverstone

Mai 4th, 2010 von Tino Güttler

2. LAUF ZUR FIA GT1 WELTMEISTERSCHAFT

  • Triumph beim erst zweiten Einsatz durch Warren Hughes/Jamie Campbell-Walter
  • Deutlicher Formanstieg der Nissan GT-R nach Nullnummer in Abu Dhabi
  • Michael Krumm landet nach Kollision in der Anfangsphase im Kiesbett

Schon über den dritten Platz im erst zweiten Renneinsatz des neuen GT-R hatten sich Warren Hughes und Jamie Campbell-Walter im Nissan GT-R des Sumo Power Racing Teams über alle Maßen gefreut. Doch dass sie nachträglich sogar noch zum Sieger des 2. Laufes zur neuen FIA GT1-Weltmeisterschaft in Silverstone ausgerufen wurden, übertraf dann doch alle zuvor ausgegebenen Ziele. Denn die hießen: Unter die ersten Acht im Training – und Top Ten-Platzierungen mit beiden Autos im Rennen.

Drittplatzierter Nissan wurde nachträglich zum Sieger erklärt
Und so wurde Nissan doch noch zum Sieger des Wochenendes: Zunächst erhielt der zweitplatzierte Aston Martin DB9 von Fred Makowiecki/ Thomas Accary wegen einer nicht fristgerecht angetretenen Durchfahrtsstrafe rückwirkend eine 15sekündige Zeitstrafe – was den GT-R bereits auf Platz zwei vorspülte. Damit nicht genug, wurde kurze Zeit danach der siegreiche Aston Martin von Darren Turner/Tomas Enge wegen einer über das zugelassene Mindestmaß hinaus verschlissenen Unterbodenplanke disqualifiziert – ein Urteil, gegen das das Team Berufung einlegte.

So erhielten die beiden Briten im Nissan mit Startnummer 22 doch noch die legendäre, seit 1905 verliehene RAC Tourist Trophy überreicht – und stehen nun in einer Linie mit Rennsportlegenden wie Stirling Moss, Tazio Nuvolari oder Graham Hill.

Auch für das Swiss Racing Team brachte das erste Rennen auf dem umgebauten neuen Grand Prix-Kurs von Silverstone ein versöhnliches Ende: Seiji Ara und Max Nilsson holten mit Platz neun die ersten beiden WM-Punkte. Michael Krumm im zweiten Sumo Power- und Henri Moser im zweiten Swiss-GT-R schieden dagegen nach einer Kollision beziehungsweise einem heftigen Einschlag in die Reifenstapel frühzeitig aus.

Scharte von Abu Dhabi dank 50 Kilo weniger Gewicht ausgemerzt
Schon im Qualifying-Rennen – es entscheidet über die Startaufstellung für das Hauptrennen – zeigten die vier Nissan GT-R eine im Vergleich zur Nullnummer beim Auftakt vor zwei Wochen in Abu Dhabi stark ansteigende Form. Hintergrund: Die FIA erlaubte den Nissan eine Gewichtsreduzierung um 50 Kilo, was sich unmittelbar auf die Rundenzeiten auswirkte.

Im Qualifying-Rennen am Samstag legten die späteren Sieger Hughes/Campbell-Walter mit Platz fünf eine solide Basis für den angepeilten Sprung aufs Treppchen. Peter Dumbreck und Michael Krumm wären sicher noch weiter vorn gelandet, hätte der Brite im Eifer des Gefechts nicht die weiße Begrenzungslinie an der Boxeneinfahrt überfahren. Folge: Nach einer Durchfahrtsstrafe fiel der schnellste GT-R im Feld von Platz vier auf zehn zurück. Michael Krumm machte danach noch das Beste aus der Situation – und machte zumindest wieder zwei Plätze gut.

Krumm nach Dreikampf mit einem Maserati und einer Corvette im Kiesbett
Beim Start zum Hauptrennen schob sich Warren Hughes schon in der zweiten Runde auf Platz vier vor. Krumm dagegen wurde weit aufs Gras abgedrängt und beendete die erste Runde nur als Neunter. Kurz vor Öffnung des Boxenstopp-Fensters sah sich der auf Platz acht fahrende Deutsche in einen Dreikampf mit dem Maserati von Andrea Bertolini und der Corvette von Oliver Gavin konfrontiert. Nebeneinander bremsten sie in der elften Runde die „Vale“-Kurve an – was für Krumm und Gavin im Kiesbett endete. Krumm: „Es war ein typischer Rennunfall. Ich wusste, dass Gavin hinter uns war, konzentrierte mich aber voll auf den Maserati. Bertolini war zwischen uns eingeklemmt, er ging zwar etwas vom Gas, doch da ich gleichzeitg leicht nach links zog, touchierte er mich kurz am Heck, worauf sich der GT-R querstellte und auch noch in die Corvette krachte. Als Folge strandete ich mit verbogener Vorderrad-Aufhängung im Kiesbett. Sehr schade, denn das Auto ist schon jetzt richtig schnell, selbst auf dieser eigentlich für den GT-R nicht idealen Strecke. Ich hoffe, wir können diese Leistung beim nächsten Rennen in Brünn wiederholen.“

Derweil hatte Jamie Campbell-Walter den zweiten Sumo Power GT-R von Hughes übernommen. „Wir nahmen den Fahrerwechsel recht früh vor. Als ich rausging, steckte ich sofort in dichtem Verkehr. Ich lieferte mir ein tolles Duell mit dem Maserati von Michael Bartels, wir wechselten mehrmals die Position. Kaum war ich an ihm vorbei, machte ich Jagd auf den Lamborghini von Kechele. Mir war klar, dass ich ihn nur an einer Stelle würde kriegen können: eingangs von Copse Corner. Denn dort bremste er immer etwas zu früh. Also riskierte ich es zu Beginn der 24. Runde – ich glaube nicht, dass wir uns berührt haben, aber es war verdammt knapp“, so Cambell-Walter. Noch vier weitere Runden – und Nissan hatte den ersten Platz auf dem Podium sicher.

Warren Hughes: „Natürlich hätte ich es vorgezogen, wenn wir auch auf der Stecke als Erste abgewunken worden wären. Aber eigentlich waren wir auch schon sehr froh über Platz drei. Für einen britischen Fahrer ist es eine große Ehre, in Silverstone zu gewinnen und zusätzlich auch noch die Tourist Trophy überreicht zu bekommen.“

Sumo Racing Team Manager Allen Orchard fügte hinzu: „Wir können das Ergebnis noch gar nicht richtig fassen. Ein Sieg im erst zweiten Rennen mit dem neuen GT-R ist mehr, als wir erhoffen konnten.“

Schweizer GT-R-Team: Erste WM-Punkte, und ein High speed-Unfall
Für das Swiss Racing Team endete das Rennen mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Seji Ara und Max Nilsson kamen durch die Disqualifikation des Aston Martin noch zu zwei WM-Punkten, während Henri Moser seinen GT-R 20 Minuten vor Ende des Rennens am Ende der langen Hangar Straight nahezu ungebremst in die Reifenstapel setzte. „Dabei wurde der Wagen stark beschädigt, doch zum Glück ist Henri okay“, sagte der technische Direktor des Teams, Erich Kolb. Die Ursachen für den fulminanten Ausritt seien unklar, auch der Pilot könne sich nicht erklären, warum er die Kontrolle über seinen Nissan verlor.

ERGEBNISSE*

Silverstone (GB)
Distanz: 28 Runden à 5,141 km = 143,948 km

1. Hughes/Campbell-Walter Nissan GT-R 1h01.46,717
2. Makowiecki/Accary Aston Martin DB9 1h01.48,602
3. Menten/Kechele Lamborghini Murcielago 1h01.57,001
4. Bobbi/Longin Maserati MC12 1h01.57,592
5. Mücke/Nygaard Aston Martin DB9 1h01.57,768
6. Margaritis/Heger Maserati MC12 1h01.58,504
7. Bertolini/Bartels Maserati MC12 1h02.06,027
8. Leinders/Martin Ford GT 1h02.09,130
9. Ara/Nilsson Nissan GT-R 1h02.14,425
10. Palttala/Kuppens Corvette Z06 1h02.22,224
DNF Wendlinger/Moser Nissan GT-R 16 Runden
Krumm/Dumbreck Nissan GT-R 10 Runden

* Ergebnis unter Vorbehalt, weil Aston Martin Berufung gegen das Urteil der Rennkommissare eingelegt hat

WM-Stand nach zwei von zehn Läufen:

1. Phoenix Racing – Corvette 41 Punkte
2. Vitaphone – Maserati 34
3. Hexis – Aston Martin 32
4. Matech – Ford 31
5. Reiter – Lamborghini 28
6. Sumo Power – Nissan 25
7. Young Driver – Aston Martin 10
8. Marc VDS Team – Ford 5
9. Swiss Racing – Nissan 2
10. Mad Croc Racing Corvette 1

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