Nissan rettet Rang 3

November 9th, 2009 von Tino Güttler

9. UND LETZTER LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

  • Motoyama/Treluyer gleitet der Titel im Finale noch aus den Händen
  • Ein Reifenplatzer in der 18. Runde zerstörte früh alle Chancen
  • Bester Nissan GT-R landet in Motegi auf Platz sieben

Die erfolgreiche Titelverteidigung für Nissan in der japanischen Super GT-Meisterschaft ist am Sonntag auf dem Kurs von Motegi gescheitert: Die Chancen des mit fünf Punkten Vorsprung auf die neuen Meister Wakisaka/Lotterer ins Finale gegangenen Satoshi Motoyama lösten sich schon in der Anfangsphase des Rennens in Luft auf: Nach einem Reifenplatzer musste sein Teamkollege Benoit Treluyer die Box ansteuern, um einen zerfetzten Kotflügel reparieren zu lassen. Durch den Zwangshalt fiel die Nissan GT-R-Topcrew aussichtslos zurück und kam trotz zwei Saisonsiegen und zwei zweiten Plätzen nur auf Platz drei der Endwertung. Von den neun Saisonläufen gewannen GT-R-Teams vier, gegenüber nur drei von Lexus und zwei von Honda.

Für das Finale, das mit 250 Kilometern 50 Kilometer kürzer war als üblich, durften alle GT500-Renner noch einmal ohne die während des Jahres aufgebürdeten Handikap-Gewichte fahren. Für den aus der fünften Startposition gestarteten Nissan GT-R von Motoyama/Treluyer war die Strategie klar. Nur mit einem Sieg oder einem zweiten Platz würde das NISMO-Werksteam die Meisterschaft aus eigener Kraft erneut für Nissan sichern. Ergo machte sich Startfahrer Treluyer daran, sofort den vor ihn fahrenden Lexus von Richard Lyons zu attackieren. In Runde vier packte er ihn zwar, doch zwangen ihn nachlassende Reifen kurz darauf bereits wieder zu einer langsameren Gangart. Bis zum geplanten Boxenstopp nach 18 Runden gab sich der Franzose abwartend – doch platzte ihm trotz schonender Fahrweise eine Runde zuvor der vordere linke Reifen. Der sich auflösende Gummi riss den gesamten Kotflügel weg, ein Reparaturstopp war unvermeidlich. Nach Abschluss der Arbeiten ging Motoyama zurück auf die Strecke – kam aber mit fünf Runden Rückstand über den letzten Platz nicht mehr hinaus.

Den vom zehnten Startplatz ins Rennen gegangenen GT-R von Tsugio Matsuda/Sébastien Philippe fuhr der Japaner an. Doch schon in der ersten Runde zwang ihn der Honda von Yuji Ide in einen Dreher. Nach Rückfall auf den letzten Platz machte sich Matsuda auf die Aufholjagd. Bis zur 21. Runde hatte er sich schon wieder auf den achten Platz vorgekämpft, zum Zeitpunkt seines Boxenstopps in Runde 30 lag er sogar schon auf P4. Danach fuhr sein Partner konstant auf Rang acht, bis in Runde 35 das Safety Car wegen einer Ölspur hinauskam. Nach Wiederfreigabe des Rennens spülten die Probleme eines Konkurrenten das an diesem Tag beste GT-R-Team dann ohne eigenes Zutun noch einen Rang nach vorn.

Noch schneller als Matsuda ließ der Brasilianer Joao Paulo de Oliveira im GT-R des Kondo-Teams die bescheidene Qualifying-Leistung (Platz 12) vergessen. Bis zur 23. Runde stürmte er auf Rang drei nach vorn. Der Plan des Teams, mit einem Reifensatz das ganze Rennen durchzufahren, führte zwar zu einem kürzeren Boxenstopp. Doch in der Schlussphase musste Seiji Ara den immer stärker abbauenden Reifen Tribut zollen – Rückfall von Platz sieben auf elf.

Im Hasemi-GT-R bestritt Hironobu Yasuda erstmals in dieser Saison den Start. Doch auch bei ihm bauten die Reifen zu schnell ab. Als Folge konnte sich im zweiten Rennabschnitt auch Ronnie Quintarelli nicht wie gewohnt in Szene setzen – so blieb Platz zwölf das Maximum.

Trotz des für Nissan enttäuschenden Ausgangs der Saison kündigte der als Koordinator für alle in der Super-GT-Serie tätigen GT-R-Teams tätige Kunihiko Kakimotor ein erneutes Engagement des Unternehmens an: „Der GT-R mit Startnummer Eins kam als Führender nach Motegi – leider reichte es am Ende nur zum dritten Platz in der Fahrer- und Teamwertung. Mit Blick auf die Saison 2010 können Sie versichert sein, dass Nissan mit unverändert starkem Siegeswillen zurückkommen wird.“

ERGEBNIS

250 km Twin Ring Motegi #
Distanz: 53 Runden à 4,801 km = 254,469 km
Wetter: trocken, bewölkt, 18 Grad Luft, 23 Grad Strecke.
Zuschauer: 35.000

1. Firman/Izawa Honda NSX 1:43.30,913 Std. BS
2. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430 8,829 Sek. zur. BS
3. Kaneishi/Tsukakoshi Honda NSX 9,019 Sek. zur BS
4. Ito/Wirdheim Lexus SC430 10,440 Sek. zur. BS
5. Couto/Hirate Lexus SC430 12,653 Sek. zur. DL
6. Duval/Nakayama Honda NSX 13,417 Sek. zur. DL
7. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 19,213 Sek. zur. BS
8. Ide/Hosokawa Honda NSX 25,402 Sek. zur. BS
9. Ishiura/Oshima Lexus SC 430 26,900 Sek. zur. BS
10. Michigami/Kogure Honda NSX 27,811 Sek. zur. BS
11. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 38,254 Sek. zur. YH
12. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R 42,655 Sek. zur. MI
13. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 1.28,331 Min. zur. BS
14.Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 5 Runden zurück BS

Reifen: YH = Yokohama, BS = Bridgestone, DL = Dunlop, MI = Michelin

Endstand der japanischen Super-GT-Meisterschaft:

Fahrer

1. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430 88 Punkte#
2. 2Firman/Izawa Honda NSX - 7 Punkte
3. Satoshi Motoyama Nissan GT-R - 10 Punkte
4. Benoit Treluyer Nissan GT-R - 15 Punkte
5. Kaneishi/Tsukakoshi Honda NSX - 37 Punkte
6. Michigami/Kogure Honda NSX - 38 Punkte
7. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R - 39 Punkte
8. de Oliveira/Ara Nissan GT-R - 40 Punkte
9. Ishiura/Oshima Lexus SC 430 - 44 Punkte
10. Tachigawa/Lyons Lexus SC430 - 47 Punkte
11. Matsuda/Philippe Nissan GT-R - 52 Punkte

Teams

1. Lexus Team Petronas TOM’S 112 Punkte
2. Autabacs Racing Team Aguri - 10 Punkte
3. NISMO - 11 Punkte
4. Team Yoshiki & Dome Project - 37 Punkte
5. Keihin Real Racing - 40 Punkte
6. Hasemi Motor Sport - 41 Punkte
7. Kondo Racing - 43 Punkte
8. Lexus Team Kraft - 44 Punkte
9. Lexus Team Zent Cerumo - 49 Punkte
10. Team Impul - 57 Punkte

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Mit Vorsprung ins Saisonfinale

Oktober 19th, 2009 von Tino Güttler

8. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

  • Nissan behauptet Meisterschaftsführung
  • Platz zwei für Nissan-Werksteam Motoyama/Treluyer in Kyushu
  • Sprung aufs Siegertreppchen für de Oliveira/Ara im ADVAN KONDO GT-R

Viel Licht und nur etwas Schatten für Nissan in Kyhusu. Mit einem zweiten Platz beim vorletzten Lauf zur japanischen Super-GT-Meisterschaft hat das Top-Team Satoshi Motoyama und Benoit Treluyer am vergangenen Sonntag wichtige Punkte zur Titelverteidigung gesammelt. Auf dem 4,674 Kilometer langen Kurs Autopolis ging das japanisch-französische Duo von Startplatz drei ins Rennen und konnte sich trotz des höchsten Handicap-Gewichts von 63 Kilogramm an Bord ihres MOTUL AUTECH GT-R bei überwiegend guten Wetterbedingungen im Rennen sogar noch um einen Rang nach vorn kämpfen. Mit einem Rückstand von gerade einmal 2,91 Sekunden musste sich die Nissan-Fahrerpaarung zum Schluss nur dem Lexus von Wakisaka/Lotterer geschlagen geben. Ebenfalls auf dem Siegerpodest: das Team ADVAN KONDO GT-R mit Joao Paolo de Oliveira und Seiji Ara am Volant auf Platz drei. Vor dem Saisonfinale am 8. November in Motegi liegt Motoyama nunmehr fünf Punkte vor seinen Verfolgern. Treluyer, der beim 6. Lauf in Suzuka pausieren musste, liegt ebenfalls fünf Punkte hinter seinem Teamkollegen. Auch die Teamwertung führt der MOTUL AUTECH GT-R mit sechs Punkten Vorsprung an.

Gleich in der Startrunde ließ Treluyer, der sich bei seinem Stint für die harte Reifenmischung entschieden hatte, den hinter ihm gestarteten Lexus SC430 der späteren Gewinner Wakisaka/Lotterer vorbeiziehen. Mit ausgeglichen Rundenzeiten hielt er im Anschluss jedoch seine Position und übergab in Runde 23 auf Rang vier liegend an Satoshi Motoyama. Dieser schloss nach dem Reifenwechsel schnell an die Rundenzeiten seines Partners an, fand sich – nachdem in der 39. Runde auch das letzte Team seinen obligatorischen Fahrerwechsel absolviert hatte – dann auf Rang drei wieder und jagte den beiden in Führung liegenden Lexus hinterher. Dank seiner beherzten Fahrweise verringerte Motoyama den zwischenzeitlich auf mehr als zehn Sekunden angewachsenen Rückstand kontinuierlich und profitierte zum Schluss noch vom Ausfall des Lexus SC430 vor ihm. Nach 65 Runden kam der Werks-GT-R unmittelbar hinter den Gewinnern auf Platz zwei ins Ziel.

Von Platz elf aus gelang Seiji Ara, der erstmals in dieser Saison als Startfahrer ins Rennen ging, im HIS ADVAN KONDO GT-R ein hervorragender Stint. Gleich in der ersten Kurve bremste der Japaner den vor ihm liegenden Fahrer aus, kämpfte sich in Runde drei an einem weiteren Fahrzeug vorbei und übergab nach seinem Einsatz das Steuer auf Platz neun liegend an Joao Paolo de Oliveira. Der Brasilianer setzte die Fahrt mit gleichmäßigen Rundenzeiten fort und wurde, während die Gegner ihre Boxenstopps absolvierten, auf Platz vier vorgespült. Mit seiner offensiven Fahrweise verteidigte da Oliveira seinen Platz, sodass dem GT-R-Team zum Schluss, nach dem Ausfallpech des Lexus SC430, sogar noch der Sprung auf das Treppchen gelang.

Der von Startplatz neun ins Rennen gegangene HASEMI TOMICA EBBRO GT-R mit Ronnie Quintarelli und Hironobu Yasuda im Cockpit litt im Startstint unter einem schlechten Reifensatz, der das Team bereits in Runde elf zu einem außerplanmäßigen Boxenstopp zwang. Mit den neuen Pneus lief es dann bedeutend besser. Nachdem Quintarelli sich kurzzeitig bis auf Rang fünf vorkämpfen konnte, übergab er in Runde 39 an Yasuda, der sich auf der Strecke als Neunter ins Feld einreihte. In der Schlussphase gelang ihm ein weiteres Überholmanöver, sodass am Ende sogar der achte Platz heraussprang.

Von ihrem hervorragenden Start konnte das Team IMPUL CALSONIC GT-R von Tsugio Matsuda/Sebastien Philippe keinen Profit schlagen. Unmittelbar nachdem das Startsignal erloschen war, preschte Startfahrer Matsuda auf Rang drei und hielt diese Position lange Zeit. Nach der Übergabe in Runde 29 an Phillipe wurde der GT-R dann Opfer einer Karambolage mit einem GT300-Fahrzeug. Der Schaden an der Hinterradaufhängung war so schwer, dass das Team das Auto in die Garage zurückschieben und das Rennen schweren Herzens aufgeben musste.

NISMO-Teamdirektor Yutaka Suzuki: „Unsere Reifen haben sich schneller als erwartet verabschiedet. Wir stellten daher unsere Strategie leicht um und zogen den Boxenstopp vor. Motoyama ging im Anschluss daran sehr behutsam mit seinem Reifensatz um –nervenaufreibend für uns alle, da er nicht richtig angreifen und überholen konnte. Natürlich hätten wir vor dem Saisonfinale lieber ein größeres Punktepolster gehabt. Doch das Zusatzgewicht entfällt damit in Motegi und unser neues Aerodynamik-Paket hat bereits hier in Kyhusu sein Potenzial bewiesen. Ohne Zweifel wird es ein sehr spannendes Saisonfinale.“

ERGEBNIS
300 km von Kyushu, Distanz: 65 Runden à 4,674 km = 303,81 km, Wetter: trocken

1. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430

1:57.37,259

2. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R

2,910 Sek. zur.

3. de Oliveira/Ara Nissan GT-R

36,242 Sek. zur.

4. Firman/Izawa Honda NSX

36,430 Sek. zur.

5. Michigami/Kogure Honda NSX

37,968 Sek.  zur.

6. Ide/Hosokawa Honda NSX

38,656 Sek.  zur.

7. Ishiura/Oshima Lexus SC430

50,038 Sek. zur.

8. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R

1.42,045 Min. zur.

9. Duval/Nakayama Honda NSX

1. Rd. zur.

10. Ito/Wirdheim Lexus SC430

1. Rd. zur.

Ausfall Matsuda/Philippe Nissan GT-R

5 Rd. zur.

Meisterschaftsstand nach sieben von neun Läufen:

1. Satoshi Motoyama Nissan GT-R

78 Punkte

BS
2. Benoit Treluyer Nissan GT-R

- 5 Punkte

BS
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430

- 5 Punkte

BS

4. Firman/Izawa Honda NSX

- 17 Punkte

BS
5. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R

- 29 Punkte

MI
6. Michigami/Kogure Honda NSX

- 29 Punkte

BS
7. de Oliveira/Ara Nissan GT-R

- 30 Punkte

YH
8. Ishiura/Oshima Lexus SC430

- 36 Punkte

BS
9. Tachigawa/Lyons Lexus SC430

- 37 Punkte

BS
10. Kaneishi/Tsukakoshi Honda NSX

- 38 Punkte

BS

11. Matsuda/Philippe Nissan GT-R

- 46 Punkte

BS

Reifen: YH = Yokohama, BS = Bridgestone, DL = Dunlop, MI = Michelin

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Nissan festigt die Tabellenführung

September 23rd, 2009 von Tino Güttler

7. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

  • Motoyama/Treluyer belegen Platz zwei bei den 300 km von Fuji
  • Entscheidendes Überholmanöver erst in der vorletzten Runde
  • Zehn Punkte Vorsprung in der Meisterschaftstabelle

Mit einem zweiten Platz machte die wiedervereinte Nissan Top-Paarung Satoshi Motoyama/Benoit Treluyer am Sonntag in Fuji einen großen Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung. Trotz des höchsten Handikap-Gewichts stellte das in dieser Saison schon zweimal siegreiche Duo unter regnerischen Bedingungen den GT-R auf den zweiten Startplatz – eine Position, die es am Renntag auf nun trockener Strecke beibehielt. Bei noch zwei ausstehenden Läufen der japanischen Super GT-Meisterschaft hat Motoyama nun zehn Punkte Vorsprung auf die beiden ärgsten Verfolger. Treluyer, der beim 6. Lauf in Suzuka wegen einer „gelben Karte“ pausieren musste, liegt fünf Punkten hinter seinem Teamkollegen.

Motoyoma fuhr vor 33.000 Zuschauer und unter einem diesmal freundlichen Himmel den Startturn. Um seine Reifen nicht vorschnell aufzubrauchen, ließ er schon in der zweiten Runde den Lexus SC430 von Ito/Wirdheim und in Runde 13 auch den Honda der späteren Sieger Firman/Izawa passieren. In Runde 33 übergab er an Treluyer, der bis zur 41. Runde den Rückstand auf den nun auf Platz zwei fahrenden Lexus von Wakisaka/Lotterer auf zwei Sekunden verkürzte. Nach einem ersten gescheiterten Versuch gelang die Passage erst in der 65. und vorletzten (!) Runde – womit der zweite Platz mit 1,4 Sekunden Vorsprung gesichert war.

Der vom fünften Startplatz ins Rennen gegangene Joao Paolo de Oliveira im ADVAN KONDO GT-R profitierte von einem Unfall in der ersten Kurve und passierte nach der Eröffnungsrunde die Ziellinie als Vierter. Anschließend kämpfte er sich sogar bis auf den zweiten Platz vor, nur um nach einem unglücklichen Duell mit dem Firman-Honda auf Rang drei abzurutschen. Ein Podiumsplatz wäre danach noch möglich gewesen, doch in der 46. Runde wurde dieser GT-R von wegfliegenden Teilen eines GT 300-Autos getroffen. Folge waren Elektrikprobleme, die Seji Ara zu einem Halt auf der Strecke zwangen. Er schaffte zwar später noch den Weg zurück zur Box – fiel aber mit Platz 13 aus den Punkten.

Ronnie Quintarelli legte im HASEMI TOMICA EBBRO GT-R einen Bombenstart hin und kam schon in der ersten Runde von Platz 14 auf sechs nach vorn! Sogar bis auf Platz vier nach vorn gespült, übergab er das Steuer in Runde 29 an Hironobu Yasuda. Der Japaner setzte die Fahrt mit regelmäßigen Rundenzeiten fort, wurde aber in der Schlussphase noch vom Lexus mit Ito/Wirdheim vom fünften auf den sechsten Platz verdrängt.

Der IMPUL CALSONIC GT-R von Tsugio Matsuda/Sebastien Philippe hatte seit dem dritten Lauf kontinuierlich Punkte gesammelt, darunter 20 für den Sieg beim Rennen in Sepang. In Fuji fuhr Matsuda von Position sechs los. Leider wurde er dann Opfer der erwähnten Karambolage beim Start – was einen langen Reparaturstopp (beschädigte Vorderradaufhängung) zur Folge hatte. Am Ende blieb so nur Platz 15 mit fünf Runden Rückstand.

NISMO-Teamdirektor Yutaka Suzuki: „Das war heute ein intensives Rennen. Benoit gab nie auf und lauerte auf seine Chance – die dann auch kam. Motoyoma erwies sich als echter Routinier, als er am Start dem Unfall geschickt auswich. Danach schonte er die Reifen und übergab den GT-R so in bestem Zustand an Benoit. Der Boxenstopp ging auch problemlos über die Bühne, so dass wir rundherum zufrieden sind.“

Satoshi Motoyama hatte lobende Worte für seinen Mitstreiter übrig: „Das war kurz vor dem Ziel noch ein großartiges Manöver von Benoit. Jetzt setzen wir alles daran, den Titel erneut für Nissan zu gewinnen.“ Der vorletzte Lauf zur japanischen Super-GT-Meisterschaft findet am 18. Oktober auf dem im Aso Kujiyu Nationalpark gelegenen Autopolis-Circuit in Kyushu statt.

ERGEBNIS
300 km von Fuji
Distanz: 66 Runden à 4,563 km = 301,158 km, Wetter: trocken, sonnig. Strecke. Zuschauer: 33.000

1. Firman/Izawa Honda NSX 1:49.39,143 Std. BS
2. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 1,761 Sek. zur. BS
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 3,151 Sek. zur. BS
4. Kaneishi/Tsukakoshi Honda NSX 19,619 Sek. zur. BS
5. Ito/Wirdheim Lexus SC 430 29,553 Sek. zur. BS
6. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R 38,115 Sek zur. MI
7. Ishiura/Oshima Lexus SC 430 45,332 Sek. zur. BS
8. Michigami/Kogure Honda NSX 1.10,759 Min. zur. BS
9. Duval/Nakayama Honda NSX 1.26,847 Min. zur. DL
10. Tachigawa/Lyons Lexus SC 430 1 Rd. zur. BS
13. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 2 Rd. zur. YH
15. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 5 Rd. zur. BS

Reifen: YH = Yokohama, BS = Bridgestone, DL = Dunlop, MI = Michelin

Meisterschaftsstand nach sieben von neun Läufen:

1. Satoshi Motoyama Nissan GT-R

63 Punikte

2. Benoit Treluyer Nissan GT-R

- 5 Punkte

3. Firman/Izawa Honda NSX

- 10 Punkte

Wakisaka/Lotterer Lexus SC430

- 10 Punkte

5. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R

- 17 Punkte

6. Michigami/Kogure Honda NSX

- 20 Punkte

7. Tachigawa/Lyons Lexus SC430

- 22 Punkte

8. Kaneishi/Tsukakoshi Honda NSX

- 23 Punkte

9. Ishiura/Oshima Lexus SC430

- 25 Punkte

10. de Oliveira/Ara Nissan GT-R

- 26 Punkte

11. Matsuda/Philippe Nissan GT-R

- 31 Punkte

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