E10-Verträglichkeit für Nissan Fahrzeuge

März 2nd, 2011 von Tino Güttler

Viele Autofahrer sind unsicher, ob ihr Fahrzeug den neuen E10-Kraftstoff verträgt. Für Nissan-Fahrer ist es ganz einfach: Alle bislang mit „Super ROZ 95″ betankten Ottomotoren von Nissan in Fahrzeugen ab dem Baujahr 2000 dürfen auch „Super E10 ROZ 95″ tanken.

Bei Fahrzeugen, die vor dem Jahr 2000 produziert wurden, kann eine Schädigung durch E10 nicht ausgeschlossen werden. Entsprechend können diese Fahrzeuge nicht mit E10 betrieben werden und müssen künftig mit Super Plus betankt werden, das weiterhin nur fünf Prozent Ethanol enthalten wird.

Auch die Nissan-Sportwagen 350Z/350Z Roadster, 370Z/370Z Roadster und GT-R müssen natürlich weiterhin mit Super Plus (ROZ 98) bzw. ROZ-100-Kraftstoff betankt werden.

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Nissan GT-R Egoist

Februar 15th, 2011 von Tino Güttler

Der maßgeschneiderte Supersportwagen ist da! Nissan hat keine Kosten und Mühen gescheut, um den GT-R nach den Vorgaben seines künftigen Besitzers individuell zu gestalten. Die hohe Kunst des Sportwagenbaus à la Nissan findet unter der Bezeichnung Egoist so zu ihrer stärksten Ausdrucksform.

„Für die meisten von uns verkörpert schon der reguläre Nissan GT-R die Speerspitze des Supersportwagen-Segments. Sein Ausmaß an Kraft und die überlegene Fahrwerksdynamik haben ihn zusammen mit seiner verblüffenden Alltagstauglichkeit zu einem Mythos gemacht. Doch nun gibt es einen GT-R für jene, die noch mehr wollen. Soll heißen: Einen mit den erlesensten und ausschließlich handverarbeiteten Materialien individuell veredelten GT-R. Herausgekommen ist der Egoist – der exklusivste GT-R aller Zeiten.”

Simon Thomas, Senior Vice President, Verkauf & Marketing, Nissan International SA

Auf einen Blick

  • Der ultimative GT-R – konzipiert ohne Rücksicht auf Kosten
  • Nach den Wünschen des künftigen Besitzers zusammengestellte Einzelanfertigung
  • Liebevoller Aufbau in Handarbeit und nur auf Bestellung
  • Personalisiertes Interieur mit 84 verschiedenen Farbkombinationen
  • BOSE Sound System individuell an die Körpermaße des Fahrers angepasst
  • Handgefertigtes GT-R-Emblem für das Lenkrad
  • Spezialfelgen und Kohlefaser-Heckspoiler vom Supersportmodell Spec-V
  • Technische Basis GT-R Modelljahr 2011 mit…..
  • ….modifizierter Aufhängung für größeren Abrollkomfort
  • ….optimierter Elektronik für noch bessere Regelung im Highspeed-Bereich
  • ….stärker dimensionierten Bremsen und neuen Dunlop-Reifen

Überblick

Wem 530 PS, eines der weltweit fortschrittlichsten Allrad-Fahrwerke und die Exklusivität eines raren Supersportwagens noch nicht reichen, findet nun bei Nissan ein angemessenes Angebot: den Egoist, die ultimative Ausdrucksform des legendären GT-R.

Die vom „Vater” des GT-R, Kazutoshi Mizuno, konzipierte Version glänzt mit einem nach den spezifischen Wünschen des künftigen Besitzers maßgeschneiderten Interieur. Hochwertige Lederhäute des deutschen Spezialisten Seton, ein auf die exakten Körpermaße des GT-R-Lenkers feingetunte BOSE Soundanlage und auf klassische japanische Kunstformen zurückgehende Details wie das in dreitägiger Arbeit per Hand lackierte Lenkrademblem zeugen von Liebe zum Detail und hoher Handwerkskunst.

Es nimmt daher kein Wunder, dass der nur auf Einzelorder gefertigte GT-R seinen Preis hat und nur für ein sehr ausgewähltes Publikum erschwinglich ist. In Deutschland wird er um die 180.000 Euro kosten.

„Die Reichen dieser Welt erwarten höchste Exklusivität. Auch wenn schon der normale GT-R niemals ein Massenprodukt sein wird, kombiniert der Egoist Rarität mit absolut exklusiven Materialien”, betont Mizuno, bei Nissan in Japan oberster Fahrzeugentwickler und Produktspezialist. „Er wird sorgfältig von hochqualifizierten Handwerkern komplettiert, und dank der zahlreichen Farbkombinationen für Exterieur und Interieur werden sich kaum je zwei GT-R Egoist bis aufs Haar gleichen.”

Der GT-R Egoist im Detail

Der Egoist basiert auf der 2011er Version des Nissan GT-R, der seinerseits wichtige Verbesserungen in den Bereichen Motor, Chassis und Aerodynamik erfuhr.

So nahm zum Beispiel die Leistung des von zwei Turboladern angefachten 3,8-Liter-V6-Motors von 485 auf 530 PS zu. Zugleich stieg das maximale Drehmoment von 588 auf 612 Nm – begleitet von niedrigeren Emissionen und einem geringeren Verbrauch. Die optimierte Aerodynamik des jüngsten GT-R sorgt für nochmals zehn Prozent mehr Antriebsdruck, während Modifikationen am Chassis und an den Dämpfern das Handling weiter schärfen und den Abrollkomfort verbessern.

Mit dem Egoist führt Nissan nun abseits dieser Verbesserungen einen in punkto Luxus, Exklusivität und Rarität einzigartigen GT-R ein. Im Focus der Arbeiten stand dabei das Cockpit, das nun komplett mit hochwertigstem Leder des deutschen Spezialisten Seton ausgeschlagen wird.

Komplett mit exklusivstem Leder ausgeschlagenes Interieur

Die Lederhäute umspannen das gesamte Interieur, einschließlich des Unterbaus der Vordersitze, der Gurtschlösser, der A- und B-Säulen, der Mittelkonsolen-Einfassung und des Kardantunnels. Selbst die Innenseiten der Getränkehalter und der Türschweller sind mit Leder überzogen. Glatte und gesteppte Oberflächen sorgen für optische Kontraste zwischen zwei angrenzenden Flächen.

Beim dem von Nissan ausgewählten Leder handelt es sich selbstverständlich nicht um handelsübliche Ware von der Stange. Vielmehr ziehen die für höchste Qualität bürgenden Spezialisten von Seton nur eine Rasse von Rindern auf, die über eine Zeitspanne von 18 Monaten auf überwachten Weiden in Bayern grasen. Hochwertiges Futter und Zäune ohne Stacheldraht stellen sicher, dass die Lederhäute frei von Rissen und Insektenbissen bleiben.

Zwei Monate Feinarbeit für die deutschen Lederspezialisten von Seton

Insgesamt werden für einen GT-R Egoist 15 Rinderhäute benötigt. Seton benötigt zwei Monate, bis jedes Innenraumteil des Sportwagens mit Leder überzogen worden ist und die Teile nach Japan verschifft werden können. Der über drei Stunden dauernde Einbau in das Fahrzeug erfolgt dann – ebenfalls komplett manuell – in einem von der Hauptlinie des GT-R-Werkes Tochigi abgetrennten Studio.

Insgesamt stehen für das Interieur des GT-R Egoist 20 unterschiedlich eingefärbte Ledersorten zur Auswahl. Kunden können entweder ein durchgehend einfarbig gehaltenes Cockpit oder zwischen Ober- und Unterseite des Instrumententrägers kontrastierende Zweifarb-Kombinationen wählen. Allein für den unteren Teil gibt es zehn Wahlmöglichkeiten – darunter auch ein blasses Pink – dazu kommen vier verschiedene Töne für die Oberseite und zusätzlich sechs verschiedenfarbige Kontrast-Nähte. Auch die Farbe der Bodenteppiche wird auf die gewählte Kombination abgestimmt.

Unterm Strich kommen so 84 unterschiedliche Farbkompositionen zusammen – sie werden ergänzt durch ein wildlederartiges Material für den Dachhimmel, die Sonnenblenden, die hintere Gepäckablage und die unteren Türverkleidungen.

Ist der GT-R Egoist komplett ausstaffiert, kehrt er an die Hauptlinie zurück, wo der Produktionsprozess abgeschlossen wird. Dazu gehört auch der minutiöse Einfahrprozess von Motor, Getriebe und Bremsen, der selbstverständlich vom späteren Besitzer miterlebt werden kann.

Handgemaltes und poliertes Lenkrademblem erfordert drei Tage Feinarbeit

Ein treffliches Beispiel für die ungemeine Detailgenauigkeit beim Aufbau dieses egoistischsten GT-R aller Zeiten ist das Lenkrademblem. Im „Serien”-GT-R besteht es aus Emaille – zugegeben elegant, aber halt in größeren Stückzahlen produziert. Für den Egoist hingegen hat sich Nissan auf die traditionelle japanische Lackkunst Urushi besonnen, deren Wurzeln sich etwa 6.000 Jahre zurückverfolgen lassen. Die beim GT-R angewandte Methode nennt sich Makie und wird nur noch in der Präfektur Ishikawa – der Heimat des GT-R – gelehrt. Und nur Handwerker, die ein staatliches Zertifikat erworben haben, dürfen diese Kunst ausüben.

Für den GT-R Egoist kümmert sich ein auf diese Filigran-Technik spezialisierter Kunsthandwerker – Kuboto-san aus der Goshikiya-Werkstatt – um jedes einzelne Emblem. Er lässt sich drei Tage Zeit, um die durch die verschiedenen Farbschichten erzielte Tiefenwirkung und das einzigartige Finish zu erzeugen. Doch die Mühe lohnt sich – denn jedes Exemplar ist absolut einzigartig. Und die Beschichtung hat einen Glanz und eine Tiefe, die weder mit Schellackpolitur noch mit modernen Kunstharzlacken erreicht werden können.

Ein ähnlich hoher Grad an Aufmerksamkeit floss auch in das Design des im GT-R Egoist verwendeten Soundsystems. Die vom Technologieführer BOSE konzipierte Anlage umfasst elf Lautsprecher samt einem neu entwickelten Verstärker sowie – zum weltweit ersten Mal – eine Kohlefaser-Aufhängung für die zwei neun Zoll großen Subwoofer, die in den Rücksitz integriert sind.

Vorteile dieser Lösung sind eine hohe Festigkeit und exzellente Dämpfungseigenschaften – und das, ohne an Gewicht zulegen zu müssen. Zugleich verbessert sich so auch noch einmal die Klangwiedergabe des Subwoofers.

Bei der Fahrzeugbestellung nimmt Nissan die Körpermaße des Kunden ab

Um höchsten Musikgenuss erzeugen zu können, gehen BOSE und Nissan aber noch einen Schritt weiter. Kommt ein Kunde zur Bestellung des GT-R Egoist in den Showroom, werden detailliert seine wichtigsten Körpermaße abgenommen und seine ideale Position hinter dem Lenkrad bestimmt. Die Körpergröße, die Beinlänge und der bevorzugte Neigungswinkel der Sitzlehne werden ins Werk übermittelt, um eine optimale Ausrichtung des Acht-Kanal-Digital-Verstärkers vornehmen zu können. Somit handelt es sich auch beim Soundsystem des GT-R Egoist um eine auf Maß gefertigte Anlage.

Das Egoist-Paket wird komplettiert durch einige bislang nur der 2010 vorgestellten Spec-V-Version des Nissan GT-R vorbehaltene Details wie etwa geschmiedete Sechsspeichen-LM-Räder von RAYS – eigens für den Egoist mit einem Finish in „Blue Sword” veredelt – und einem Heckspoiler aus Kohlefaser.

Auch bei der Wahl der Außenfarben gönnte Nissan dem GT-R Egoist eine Exklusivität: Ultimate Opal White, eine Farbe, die im Gegensatz zu allen anderen Tönen für einen regulären GT-R nicht zu haben ist.

Insgesamt bewegt sich der Egoist extrem diskret über die Straße: Ein kleines „Egoist”-Abzeichen am Kofferraumdeckel ist alles, was auf den hochexklusiven Status hinweist.

315 km/h und 3,046 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Obwohl weniger auf den Rennstreckeneinsatz erpicht als die limitierte Spec-V-Version des GT-R, ist auch der Egoist einer der schnellsten Supersportwagen seiner Zeit. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 315 km/h, die höhere Leistung ließ die Zeitspanne für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h auf 3,046 Sekunden zusammenschrumpfen.

Mit Hilfe fortschrittlichster Elektronik – darunter dem „R-Modus für rennwagenmäßige Starts – und dem via Magnesium-Schaltwippen betätigten Sechsstufen-Doppelkupplungs-Getriebe kann der GT-R-Lenker bei entsprechenden Bedingungen das Potenzial des Fahrzeugs gefahrlos und voll auskosten.

Der Modelljahrgang 2011 des Nissan GT-R brilliert neben der unverändert überragenden Traktion und dem narrensicheren Handling mit einem harmonischeren Abrollkomfort – Resultat der nochmals feingetunten Feder- und Dämpferraten.

Die Bremsen sind dank größerer vorderer Scheiben jetzt noch besser vor Fading unter Höchstbelastung geschützt; neue und speziell für den GT-R konstruierte Dunlop-Reifen steigern parallel dazu den Grip-Faktor.

„Das Sympathischste am GT-R Egoist ist sein diskretes Auftreten”

„Der GT-R Egoist ist ein bemerkenswerter Sportwagen. Er kostet natürlich mehr als ein regulärer GT-R, doch ist der Mehrpreis aufgrund der Top-Materialien und der Passion, mit der die hochqualifizierten Spezialisten das Auto komplettieren, gerechtfertigt. Schon beim Spec-V haben wir erkannt, dass GT-R-Kunden Exklusivität und Rarität sehr schätzen – und der GT-R Egoist kommt diesen Wünschen nun noch stärker entgegen.

Das Auto wird wohlhabende Kunden ansprechen. Kunden, die sich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen, ohne aber damit protzen zu wollen. Der GT-R Egoist ist sehr exklusiv und wird eine sehr seltene Erscheinung bleiben. Doch seine vielleicht sympathischste Eigenschaft ist das sehr diskrete Auftreten”, sagt Simon Thomas.

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Doping für Godzilla

Oktober 18th, 2010 von Tino Güttler

UMFANGREICHE MODELLÜBERARBEITUNG FÜR DEN NISSAN GT-R

  • Leistung des GT-R steigt auf 390 kW/530 PS bei verringertem Verbrauch
  • Modifikationen an Fahrwerk und Karosserie für mehr Stabilität und Direktheit
  • Einführung in Europa ab Februar 2011

Knapp drei Jahre nach seinem Debüt ist die Anziehungskraft des Nissan GT-R größer denn je. Im Rahmen einer umfassenden Modellpflege zum Modelljahr 2011 hebt der japanische Automobilhersteller Leistungsausbeute und Effizienz des bärenstarken Bi-Turbo-V6-Motors noch einmal deutlich an. Modifikationen an Karosserie, Fahrwerk und Bremsen verfeinern das fahrdynamische Niveau des allradgetriebenen Sportwagens, während aerodynamische Verbesserungen die Fahrstabilität erhöhen und neue Materialien im Innenraum den Qualitätseindruck steigern. Der neue Nissan GT-R wird am 17. November zunächst auf dem japanischen Markt eingeführt; der weltweite Vertrieb des überarbeiteten Modells beginnt im Februar 2011.

Technik
Motor und Getriebe

Durch Modifikationen von Ladedruck, Ventilsteuerzeiten und der Zusammensetzung des Kraftstoff-Luft-Gemischs konnte der Kraftstoffverbrauch auf 8,5 km/l (japanischer 10-15 Mode) gesenkt werden. Der verringerte Luftwiderstand im Ansaug- und Abgassystem trägt ebenfalls zur Reduzierung des Verbrauchs bei. Gleichzeitig konnte die Leistung des Bi-Turbo-V6-Motors auf 390 kW/530 PS bei 6.400 U/min angehoben (bisher 357 kW/486 PS) und das maximale Drehmoment auf 612 Nm im Bereich von 3.200 bis 6.000 U/min gesteigert werden (bisher 588 Nm). Die noch größere Leistungsfähigkeit des Sechszylinders wird durch eine rote Motorabdeckung symbolisiert. Ein neuer Edelmetall-Katalysator und die elektronische Motorsteuerung mit Hochleistungs-Mikroprozessor sorgen für eine Absenkung der Emissionen. Damit erfüllt der GT-R die SU-LEV Abgasstandards und unterbietet die japanischen Grenzwerte von 2005 um 75 Prozent.

Zur Verbrauchssenkung trägt auch der neue SAVE-Modus des sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebes bei, der insbesondere auf langen Autobahnetappen das Schaltverhalten optimiert. Auch der besonders sportliche R-Modus sowie die Abstimmung des elektronischen Stabilitätsprogramms VDC-R wurden modifiziert. Ein neuer 2WD-Modus erleichtert das Anfahren bei eingeschlagenem Lenkrad.

Verstärkungen der Karosserie
Die Straßenlage des GT-R und die Reaktion des Karosseriekörpers auf den jeweiligen Fahrzustand und Fahrbahnuntergrund wurden durch verschiedene Karosserieverstärkungen verbessert. Eine hochfeste und dennoch leichte Stützstrebe aus Karbonverbundstoff und Aluminium-Waben erhöht die Steifigkeit der Trennwand im Motorraum. Ein zusätzlicher Stützträger wurde auf der Beifahrerseite des Armaturenträgers eingebaut. Auch die Passgenauigkeit der Karosserieteile wurde verfeinert; außerdem wird in der Produktion mit einem noch präziseren G-Sensor die Vibrationsfestigkeit des Instrumententrägers gemessen.

Radaufhängung und Bremsen
An der vorderen Radaufhängung wurden Federraten, Stoßdämpfer und Stabilisatoren modifiziert. Die Erhöhung des Nachlaufwinkels von 5,35 auf 6,00 Grad optimiert die Fahrstabilität in Kurven und beim Geradeauslauf. An der Hinterachse wurde die Höhe des Rollzentrums verringert, um die Traktion der Reifen in Kurven zu steigern und dem Fahrer ein direkteres Fahrgefühl zu vermitteln. Die neu entwickelten Aluminium-Freikolben-Stoßdämpfer passen die Dämpfung permanent den Straßenbedingungen an und sind in der Lage, schnell auf Lastwechsel zu reagieren. Für höheren Fahrkomfort sorgt unterdessen die verringerte Reibung innerhalb der Stoßdämpfer. Perfekte Bremsleistung, hohe Widerstandskraft gegen Fading und ideale Pedalkontrolle bieten die dünnen, von Nissan entwickelten Scheibenbremsen mit riesigem 390 Millimeter Durchmesser.
Räder und Reifen
Beim Nissan GT-R des Modelljahrs 2011 kommen auch neu gestaltete, leichtere und steifere Aluminiumräder zum Einsatz. Die von Rays gefertigten Räder verbessern die Reaktion der Reifen auf vertikale Belastung und wurden auf die höhere Motorleistung ausgelegt. Die neuen blau-schwarzen Chromoberflächen der Räder mit speziellem, im Fünfschicht-Verfahren aufgetragenem Tiefenglanzeffekt verleihen dem Hochleistungs-Sportwagen eine qualitativ hochwertige, leistungsorientierte Optik. Die Gummimischung der Dunlop SP SPORT MAXX GT 600 DSST CTT sorgt für besseren Grip, während die erneuerte Struktur den Geradeauslauf auf Straßen mit Spurrillen stabilisiert.

Design
Außendesign und Aerodynamik

Die bereits herausragende Aerodynamik des Nissan GT-R wurde im Zuge der Modellüberarbeitung durch eine Reihe signifikanter Modifikationen weiter optimiert. Während der Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,27 auf 0,26 gesenkt werden konnte, wurde der Anpressdruck gleichzeitig um zehn Prozent gesteigert. Der neu gestaltete vordere Stoßfänger mit großen LED-Tagfahrleuchten und vergrößertem Lufteinlass trägt zur Erhöhung des Anpressdrucks um rund zehn Prozent bei und senkt den Luftwiderstand im Motorraum. Gleichzeitig wurde das Luftvolumen angehoben, das durch den Kühler strömt und die vorderen Bremsen kühlt. In den Scheinwerfereinheiten sorgen zusätzliche metallbeschichtete Teile für eine noch stärkere optische Präsenz des Fahrzeugs.

Der neu gestaltete hintere Stoßfänger besitzt dank eines stärker ausgeformten unteren Bereichs einen niedrigeren Schwerpunkt. Die Kühlung von Unterboden und Auspuffendtopf wurde verbessert, der Luftwiderstand unter dem Fahrzeug zugleich verringert. Der hintere Anpressdruck wurde ebenfalls um etwa zehn Prozent angehoben; verantwortlich dafür ist der Einsatz eines neuen Lufteinlasses im hinteren Stoßdämpfer. Dadurch kann die Luft besser aus den Radhäusern geleitet werden.

Optisch ist das Heck des neuen GT-R darüber hinaus an dem neu gestalteten und größeren Endrohr zu erkennen. Höhere Sicherheit bei widrigen Sichtbedingungen gewährleistet die neue Nebelleuchte mit Hochleistungs-LED-Lampen. Für den GT-R stehen insgesamt sechs Außenfarben zur Verfügung, darunter die beiden neuen Farbtöne Meteo Flake Black Pearl und Aurora Flare Blue Pearl.

Interieur
Im Innenraum tragen zahlreiche neue Materialien und Oberflächen, etwa an der Armaturentafel oder am Display des Navigationssystems, zu einem höheren Qualitätseindruck bei. Für die zentrale Instrumenteneinheit kommt ein echtes Carbon-Finish zur Anwendung, während die Schalter und Regler ein mattschwarzes Finish erhalten. Das GT-R Emblem auf dem Lenkrad hat jetzt einen veloursartigen Bezug mit glänzender Struktur, während die Beschichtung der Schaltwippen deren Grundmaterial Magnesium freilegt. Den sportlichen Gesamteindruck des Interieurs unterstreicht die neue schwarze Beschichtung der Chromeinfassungen an der Mittelkonsole und an den Lüftungsdüsen der Klimaanlage.

Sitze
Die Sitze der Premium Edition bieten jetzt noch mehr Komfort und Sicherheit bei Kurvenfahrten. Auch Langstrecken lassen sich im GT-R dank vergrößerter Sitzflächen, neuer Polsterstruktur und geänderter Form der Rückenlehnen nun noch komfortabler bewältigen. In der Black Edition kommen Leder-Schalensitze im Recaro-Design zum Einsatz; ihre Form basiert auf den Sitzen der Premium-Edition.

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